Der wichtige Unterschied ist: ISO verfügbar heißt nicht automatisch, dass der LTS-Upgrade-Kanal schon für bestehende Installationen freigeschaltet ist. Canonical veröffentlicht eine neue LTS zunächst für Neuinstallationen und frühe Anwender. Der reguläre Upgrade-Pfad wird oft erst später freigegeben, häufig mit dem ersten Point Release.
Gerade bei Servern ist das sinnvoll, weil reale Upgrades an vielen Stellen scheitern können: Drittanbieter-Repositories, Docker, Netplan, SSH-Konfiguration, Kerneländerungen, Paketkonflikte oder Dienste mit interaktiven Konfigurationsfragen.
Nach dem Upgrade zählen nicht nur `lsb_release` und `uname`, sondern auch: keine fehlgeschlagenen systemd-Units, aktuelle Pakete, laufende Container, funktionierende Firewall und externe HTTPS-Checks der öffentlichen Dienste.
Fazit: Bei öffentlichen Servern ist nicht das erfolgreiche Login nach dem Reboot entscheidend, sondern die vollständige Dienstprüfung: Systemstatus, Docker-Status, Firewall, Fail2ban und externe Erreichbarkeit.