Für die reine Weboberfläche funktioniert ein Reverse Proxy grundsätzlich gut, wenn die Verbindung vom Proxy zum iDRAC stabil ist. Wichtig sind typische Nginx-Proxy-Manager-Einstellungen: HTTPS zum Ziel, Websocket-Support aktiv, Cache aus und bei alten iDRAC-Zertifikaten `proxy_ssl_verify off`.
Der Grund: iDRAC 7/8 arbeitet oft mit alten TLS-Eigenheiten, Self-Signed-Zertifikaten und empfindlichen Websessions. Die normale Weboberfläche läuft meist gut, die HTML5-Konsole kann je nach Firmware aber zusätzliche Timeouts oder Websocket-Anpassungen brauchen.
Ein weiteres Thema war IPMI over LAN. IPMI ist mächtig, weil darüber Hardwarefunktionen wie Power Status, Sensoren, Neustart oder Boot-Device-Steuerung möglich sind. Genau deshalb sollte IPMI nicht unnötig aktiviert oder erreichbar gemacht werden. Für Webinterface und HTML5-Konsole ist IPMI over LAN nicht nötig.
Fazit: iDRAC gehört in ein internes Management-Netz oder hinter einen kontrollierten internen Proxy. Öffentliches IPMI oder unnötig offene Management-Ports sind keine gute Idee.